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Montag, 2. Juni 2014

Timmy Quinn "Der Schildkrötenjunge" "Die Häute" Kealan P. Burke ebook

Timmy Quinn - Der Schildkrötenjunge & Die HäuteZum ebook:
Dieses Buch beinhaltet die ersten beiden Geschichten der Timmy Quinn Reihe. In „Der Schildkrötenjunge“ hat der elfjährige Timmy Quinn gerade Ferien. Obwohl seine Eltern es ihm verboten haben, geht er mit seinem besten Freund zum Myers-Teich. Dort treffen sie auf einen seltsamen, furchteinflößenden Jungen und das Unheil beginnt.

In „Die Häute“ ist Timmy mittlerweile sieben Jahre älter und reist mit seinem Vater nach Irland. Dort lebt seine Großmutter, deren Mann gestorben ist. Doch auch hier lässt ihn die Vergangenheit nicht los und er muss ins Reich der Toten eintreten, um sich und seine Familie zu retten.

Meine Meinung:
Die Handlungen beider Geschichten sind spannend und durch den besonderen Schreibstil des Autors ist die düstere finstere Atmosphäre genau zu spüren. Ich habe bis jetzt noch nicht sehr viel Lektüre dieses Genres gelesen, aber das Buch und besonders der Hauptprotagonist Timmy haben mir sofort gefallen. Die beiden Geschichten haben mich gefesselt und das Gruseln gelehrt, beste Unterhaltung aber nichts für schwache Nerven.

      Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Der Lebensschreiber Christoph A. G. Klein Roman ebook

Der Lebensschreiber: RomanZum ebook:
Der Protagonist Enno erzählt uns in der Ich-Form Stationen aus seinem Leben. Aufgewachsen ist er bei seinen Großeltern und hatte schon damals kaum Freunde. Als er später eine Ausbildung in einer Buchhandlung beginnt, kommt ihm eines Tages eine Idee. Ein Junge hat Liebeskummer und fragt Enno, welches Buch ihm vielleicht helfen könnte. Dies bringt Enno dazu, seinen Kunden eigene Geschichten zu schreiben, nach denen sie sich richten sollen, um ihr Leben zu verändern.  Enno hat damit großen Erfolg und gewinnt immer mehr Kunden, dabei  trifft er auf Lea. Dann beginnt er, sein Leben mit dessen von Lea zu verknüpfen und verliert irgendwie den Bezug zur Realität.

Meine Meinung:
Mir haben die Geschichte und der Schreibstil des Autors sehr gut gefallen, vor allem, dass der Protagonist dem Leser die Geschichte in der Ich-Form erzählt. So kann man sich gut in die Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten hineinversetzen. Der Charakter von Enno ist von Anfang an nicht ganz klar, er scheint ein Einzelgänger zu sein, hat aber den Drang Menschen zu helfen. Zu Beginn seiner Tätigkeit als Lebensschreiber sah es noch nach Hilfsbereitschaft aus, aber später hatte man den Eindruck, ihm ging es nur darum Macht auf andere Menschen auszuüben. Hat er nur den Bezug zur Realität verloren oder ist Enno krank oder nur seine Sichtweise zu seinen Geschichten? Diese Frage zieht sich für mich durch die ganze Geschichte, aber auch, ob man das Leben anderer Personen lenken kann und darf.

Der Lebensschreiber ist ein besonderer Roman mit einer spannenden  und ungewöhnlichen Geschichte, die den Leser förmlich zum Nachdenken anregt.

             Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Sonntag, 1. Juni 2014

Mama, sind wir bald da? Pia Volk Mein Sohn und ich und wie wir die Welt eroberten

Zum Buch:


Die alleinerziehende Pia Volk erzählt uns in ihrem Buch von ihren Reisen mit ihrem kleinen Sohn um die Welt. Sie zeigt uns, dass man auch mit einem kleinen Kind Rucksackurlaub machen kann. Zum ersten Mal versucht sie es, als Paul ein Baby war, mit einem all-inklusive-Urlaub in Teneriffa, der dann leider doch nicht so ist, wie Pia sich das vorgestellt hat. Später probiert sie es mit Paul wieder als Rucksacktouristin aus, es geht nach Australien, Japan, Palau und im Laufe der Jahre noch in viele andere Länder der Erde. 

Meine Meinung:
Zehn Kapitel lang dürfen wir Pia und ihren Sohn Paul durch zehn Länder begleiten. Sehr bildhaft und mit viel Humor schildert sie die einzelnen Stationen ihrer Reise. Der Leser erfährt viel Wissenswertes über das jeweilige Land, hat aber auch Teil am Leben und der Unterhaltung der beiden Reisenden. Sie suchen sich nicht immer nur die schönen Seiten des Lebens aus, auch Armut, zum Teil für uns sehr fremde Sitten und Gebräuche, unerträgliche Hitze und gefährliche Situationen erleben wir auf ihren Reisen mit.

Auch die Mutter-Kind-Beziehung kommt hier nicht zu kurz. Das Buch ist eine informative, witzige und wundervoll unterhaltende Lektüre über zwei unterschiedliche Menschen, die auf ihre ganz eigene Art die Welt erobern.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, es hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Dienstag, 20. Mai 2014

Thea Stilton Die Thea Sisters und die geheime Stadt

Zum Kinderbuch:
Empfohlendes Lesealter: 8 - 10 Jahre


Thea Stilton, die für ihren Bruder Geronimo als rasende Reporterin für seine Zeitung arbeitet, erzählt uns in dem Buch wieder eine Geschichte der Thea Sisters. Die fünf Mäusemädchen werden dem Leser am Anfang des Buches in einem Steckbrief vorgestellt. Diesmal sind sie nach Peru gereist, um den verschwundenen Sohn eines Freundes wiederzufinden. Er ist auf der Suche nach der geheimen Stadt der Inkas verschwunden.

Meine Meinung:
Die Aufmachung des Buches hat mich sofort begeistert. Wunderschöne Illustrationen auf fast jeder Buchseite untermalen die schöne Geschichte der mutigen Mäusemädchen. Die unterschiedlichen Charaktere der Thea Sisters sprechen sofort die kleinen Leser an, für jeden ist etwas dabei. Mal mutig, immer voller Ideen, mal sensibel oder chaotisch, stets fair und voller Abenteuerlust können sich die Leser bestimmt in einem der Mädchen wiedererkennen. 

Die Geschichte um die geheime Stadt der Inkas ist vom ersten Augenblick spannend und sehr unterhaltsam geschrieben. Sie lässt sich leicht und flüssig lesen und immer wieder gibt es Erklärungen zu einzelnen Begriffen. So erfährt man einiges über Peru, über den Machu Picchu oder über die Tiere, die in den Anden leben. 

Das liebevoll gestaltete Buch hat mir sehr gut gefallen. Sehr bildhaft kann man sich die Geschichte vorstellen und mit den Thea Sisters das Abenteuer in den Anden gemeinsam erleben. Meine absolute Leseempfehlung für dieses Buch. 

     Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Freitag, 16. Mai 2014

River Singers Aufbruch ins Ungewisse Tom Moorhouse


Angegeben für Kinder von 9 - 11 Jahren:
Zum Buch:

Das Buch von Tom Moorhouse erzählt uns die Geschichte einer Familie von Schermäusen. Sylvan lebt mit seinen drei Geschwistern und seiner Mutter in der Nähe des Großen Flusses. Doch ein Nerz bedroht ihr Leben und eines Tages kommt ihre Mutter nicht mehr zurück in ihren Bau. Jetzt sind die vier Kleinen auf sich alleine gestellt. Da es in ihrem Zuhause nicht mehr sicher ist, müssen sie sich etwas Neues suchen. So machen sie sich auf den Weg in das unbekannte Land und erleben viel Neues, sind aber auch ständig in großer Gefahr.

Meine Meinung:
Der Autor Tom Moorhouse beschreibt uns die Geschichte um Sylvan und seine Geschwister spannend und liebenswert. Die kleinen Schermäuse wachsen einem sofort ans Herz und auch die Natur wird wunderschön beschrieben. Nur leider muss man beim Lesen auch erfahren, dass die Natur nicht immer nur positiv ist. Dort lauern allerhand Gefahren, mit denen die Schermäuse zu Recht kommen müssen. 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es beschreibt wunderschön die Situation der Kleinen, nur leider hat es mich an manchen Stellen auch sehr traurig gemacht. Kinder müssen zwar auch mit Verlusten fertig werden, aber wenn sie die kleinen Schermäuse so sehr ins Herz geschlossen haben wie ich, gibt es an manchen Stellen bestimmt ein paar Tränen, vor allem bei kleineren Kindern. Besonders gut hat mir das Thema Zusammenhalt in dem Buch gefallen, dies den Kindern näherzubringen ist dem Autor sehr gut gelungen. Auch die Zeichnungen in der Geschichte fand ich schön gestaltet.

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen, da es an manchen Stellen etwas traurig macht.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Mörder ante portas Ava Fuchs ebook Krimi

Mörder ante portasZum ebook:
Isolde von Bärenstein ist Hauptkommissarin bei der Berliner Polizei und hat es mit einem neuen Fall zu tun. Der Gymnasiallehrer Erwin Röper wurde tot vor seinem Haus gefunden. War es ein Unfall oder Mord? Er war in dem alten renovierungsbedürftigen Haus Hauptmieter einer WG und sehr unbeliebt. Bei ihren Ermittlungen bei den jetzigen und ehemaligen Untermietern der WG und an seiner Schule stößt sie auf viele Ungereimtheiten und Geheimnisse. Anscheinend soll Röper unter dem Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus, gelitten haben und an seiner Schule wird er von Eltern einiger Schüler als pädophil bezeichnet.

Louise, eine ehemalige Mitbewohnerin der WG, erzählt uns zwischen den Kapiteln unter „Monolog einer Verdächtigen“ immer wieder neue Einzelheiten aus dem Leben von Erwin Röper, seine Eigenheiten und über seinen Umgang mit den Mitmenschen. Isolde von Bärenstein hat es bei den Ermittlungen nicht leicht. Mühsam versucht sie mit ihrem Team hinter das absonderliche Verhalten Röpers zu kommen, die Ermittlungen führen sie sogar bis auf die Insel Borkum.

Meine Meinung:
Immer wieder neue Erkenntnisse führen den Leser mal in die eine, mal in die andere Richtung bei der Lösung des Falles. Mutmaßungen und Verwirrung bringen die völlig unterschiedlichen Charaktere der Protagonisten, wem traut man einen Mord zu oder ist vieles nur gespielt. Immer wieder neue Spekulationen bringen Spannung in den Kriminalroman, der sehr vom psychologischen Aspekt lebt.

Die Autorin hat mit dem Buch einen interessanten, unterhaltsamen aber auch zum Nachdenken anregenden Kriminalroman geschaffen, den ich nur empfehlen kann.

      Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Sommer der Träume Charlotte Baumann Roman ebook

Titel: Sommer der TräumeVielen Dank an www.dotbook.de die mir diesen Roman zur Verfügung gestellt haben.

Zum ebook:


Michaela, Anfang fünfzig, verliert durch einen Motorradunfall ihren Mann. Sie erfährt, dass ihr Mann schon lange eine Geliebte hatte und er ihr auch noch einen Schuldenberg hinterlassen hat. Ihre gemeinsame Gärtnerei und ihr Haus muss Michaela nach seinem Tod verkaufen.  Da erbt sie von einer Tante ein Anwesen, aber das liegt nicht in Deutschland, sondern auf Elba. Wagt Michaela, Mutter dreier erwachsener Kinder, einen Neuanfang?


Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Allein schon die bildhaften Beschreibungen der Insel versetzen den Leser in Urlaubsstimmung. Aber auch die Protagonisten des Romans sind sehr realistisch dargestellt, man fühlt sich richtig in ihr Leben und ihre Gefühlswelt hineinversetzt. Vor allem mit der Hauptprotagonistin Michaela, die es nicht leicht hat, mit ihrer neuen Situation fertig zu werden, fühlt man sich verbunden. Sie ist sehr sympathisch und man kann sich gut in ihr Denken und Handeln hineinversetzen. 

Die Geschichte hat neben dem leicht verständlichen und flüssigen Schreibstil noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Familienzusammenhalt, Romantik und Liebe, aber auch Intrigen und Schicksalsschläge machen sie neben der schönen Beschreibung der wunderbaren Landschaft zu einem sehr unterhaltsamen und abwechslungsreichen Roman. Einiges war vorhersehbar, aber auch viele Überraschungen haben mir ein paar wunderschöne Lesestunden beschert. 

               Ich gebe dem Roman 5 von 5 Sternen.