Zum Buch:
Stephan Boden möchte raus aus seinem bisherigen Leben. Er, der
erfolgreiche Werbefilmer, der auch mit Jogi Löw einen Werbespot gedreht
hat, kauft sich ein kleines Segelboot, um damit einen viermonatigen
Segeltörn zu machen. Er steigt extra von größeren Segelbooten auf ein
kleines Boot um, um zu entschleunigen, endlich einmal Zeit haben, ohne
Druck sein. Mit dabei sind seine Freundin und sein Hund. Einmal raus aus
der Hektik des Alltags, dass ist seine Vorstellung. Sie geben für vier
Monate alles auf und leben nur auf dem kleinen Boot. Manch andere Segler
bemitleiden sie, aber Stephan Boden ist glücklich über seine
Entscheidung. Nur das schlechte Wetter macht ihm zu schaffen, wo bleibt
der Sommer. Er muss seine geplante Route nach einiger Zeit vollständig
aufgeben, der Wind ist oftmals viel zu stark. Er möchte seine Freundin,
seinen Hund und sich nicht in Gefahr bringen, aber manchmal kommt es
doch anders als er sich vorgestellt hat.
Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich nichts vom Segen verstehe.
An die etwas andere Schrift musste ich mich auch zuerst gewöhnen, aber
irgendwie gibt sie dem Buch das gewisse Etwas. Bei seinen Erlebnissen
beschreibt Stephan Boden sehr oft Windstärken, Details beim Segeln und
das oftmals sehr schlechte Wetter, da hätte ich mir vielleicht etwas
genauere Beschreibungen aus seinem Alltag gewünscht. Die technischen
Details sind wohl nur etwas für Segelfans. Das Buch ist aber auch für
den Laien interessant, da man einen guten Einblick in das Segeln und das
Leben auf dem kleinen Segelboot bekommt. Es fühlt sich von aussen auch
sehr angenehm und weich an, innen ist es durch viele Bilder,
Bloggeinträge und Stepans Erzählungen sehr abwechselungsreich gestaltet.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.
Freitag, 20. September 2013
Montag, 16. September 2013
Task Force Animal Delfine in Gefahr Jean-Marie Defossez
Nochmal ein Kinderbuch, aber beim nächsten Mal kommt wieder ein Buch für Erwachsene.
Zum Inhalt:
Das Kinderbuch von Jean-Marie Defossez spielt im Jahr 2100. Die beiden zehnjährigen Kinder Noah und Lisa arbeiten für Task Force Animal bei Professor Iku, sie sind Spezialagenten seiner geheimen Einsatztruppe. Professor Iku hat sein Leben dem Tierschutz gewidmet. Vor der australischen Küste stranden immer mehr Delfine und viele kommen ums Leben. Noah und Lisa sollen mit ihrem Task-Force-Mobil von ihrem Stützpunkt in Paris nach Australien fliegen. Im Jahr 2100 ist das für die Kinder kein großes Problem, in zehn Stunden Flugzeit sind sie dort. Sie haben auch ihre Task-Force-Overalls dabei, mit dessen Hilfe sie sich in Tiere verwandeln können. Sie suchen sich den Tümmler aus, eine sehr schnelle Delfinart. Damit beobachten sie an der Küste Australiens die Delfine, aber machen auch Bekanntschaft mit einem großen weißen Hai. Es geht hier um Leben und Tod. Schafft Lisa es, sich vor dem Hai in Sicherheit zu bringen?
Meine Meinung:
Was mir zuerst an dem Buch positiv aufgefallen ist, ist das schöne Cover. Es ist nicht glatt, wie andere Cover, sondern die Schrift und auch das Bild der Kinder mit ihrem Task-Force-Mobil stehen hervor, es fühlt sich sehr gut an. Auch sind im Buch immer wieder Zeichnungen zur Geschichte und am Anfang sind die Personen kurz beschrieben und skizziert, so kann man sie sich auch bildlich sehr schön vorstellen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, ist von Anfang bis Ende sehr spannend geschrieben und auch der Tierschutz kommt darin nicht zu kurz. Es werden auch einige Tierarten erklärt. Für mich ist es ein rundum gelungenes Kinderbuch, dass ich nur empfehlen kann. Es ist für Kinder im Alter zwischen 8 und 10 Jahren.
Ich gebe ihm 5 von 5 Sternen.
Zum Inhalt:
Das Kinderbuch von Jean-Marie Defossez spielt im Jahr 2100. Die beiden zehnjährigen Kinder Noah und Lisa arbeiten für Task Force Animal bei Professor Iku, sie sind Spezialagenten seiner geheimen Einsatztruppe. Professor Iku hat sein Leben dem Tierschutz gewidmet. Vor der australischen Küste stranden immer mehr Delfine und viele kommen ums Leben. Noah und Lisa sollen mit ihrem Task-Force-Mobil von ihrem Stützpunkt in Paris nach Australien fliegen. Im Jahr 2100 ist das für die Kinder kein großes Problem, in zehn Stunden Flugzeit sind sie dort. Sie haben auch ihre Task-Force-Overalls dabei, mit dessen Hilfe sie sich in Tiere verwandeln können. Sie suchen sich den Tümmler aus, eine sehr schnelle Delfinart. Damit beobachten sie an der Küste Australiens die Delfine, aber machen auch Bekanntschaft mit einem großen weißen Hai. Es geht hier um Leben und Tod. Schafft Lisa es, sich vor dem Hai in Sicherheit zu bringen?
Meine Meinung:
Was mir zuerst an dem Buch positiv aufgefallen ist, ist das schöne Cover. Es ist nicht glatt, wie andere Cover, sondern die Schrift und auch das Bild der Kinder mit ihrem Task-Force-Mobil stehen hervor, es fühlt sich sehr gut an. Auch sind im Buch immer wieder Zeichnungen zur Geschichte und am Anfang sind die Personen kurz beschrieben und skizziert, so kann man sie sich auch bildlich sehr schön vorstellen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, ist von Anfang bis Ende sehr spannend geschrieben und auch der Tierschutz kommt darin nicht zu kurz. Es werden auch einige Tierarten erklärt. Für mich ist es ein rundum gelungenes Kinderbuch, dass ich nur empfehlen kann. Es ist für Kinder im Alter zwischen 8 und 10 Jahren.
Ich gebe ihm 5 von 5 Sternen.
Samstag, 7. September 2013
Das Super Buch ! von Dallas Clayton
Man sieht Einhörner mit Raketenantrieb in allen
möglichen Variationen, eine Bonbonfabrik die ganz viele Bonbons
produziert, Zauberschiffe aus Wassermelonen und vieles mehr. Einige der
Zeichnungen gefallen mir wirklich gut, aber die meisten sind meiner
Meinung nach nicht für kleinere Kinder geeignet. Zum Beispiel gibt es
eine Doppelseite mit verschiedenen Handys, Sandwichs und Geldscheinen.
Sie laden wohl nur etwas größere Kinder zum Träumen ein. Auch der Stil
mancher Illustrationen finde ich für kleinere Kinder nicht ganz
geeignet, um deren Fantasie anzuregen. In Kinderbücher für Kinder im
Vorlesealter sehen Zeichnungen doch etwas anders aus.
Ich glaube Dallas
Clayton hat ein Buch für jede Altersstufe schaffen wollen. Seiten für
kleine, größere und große Kinder und auch für Erwachsene. Was mir sehr
gefällt ist der Einband, er ist abwaschbar und etwas verdickt, er fühlt
sich wirklich gut an. Das Super Buch ist ein etwas anderes Kinderbuch,
als man es sonst kennt. Man merkt, dass es mit sehr viel Liebe
geschrieben und gezeichnet wurde, aber ich glaube nicht, dass es jedem
gefällt, dazu ist es doch etwas zu speziell. Wer mal ein etwas anderes Kinderbuch sucht, für den ist es genau richtig. Ich tue mich noch ein bisschen schwer, für mich sehen Kinderbücher etwas anders aus.
Trotzdem gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen.
Dienstag, 3. September 2013
Die Spione von Myers Holt Monica M. Vaughan
Die Spione von Myers Holt Eine gefährliche Gabe
Jugendbuch Kinder von 11 - 13 Jahren
Jugendbuch Kinder von 11 - 13 Jahren
Christopher
Lane ist gerade 12 Jahre alt geworden und von seiner Schule wegen
Diebstahl suspendiert. Da bekommt er plötzlich die Gelegenheit
für ein Jahr auf ein Eliteinternat zu gehen, der Myers Holt Academy.
Für Christopher ist das eine große Chance, da er aus armen
Verhältnissen kommt, aber er möchte seine Mutter nicht alleine
lassen. Sie hat vor einigen Jahren ihren Mann verloren und kümmert
sich seit dieser Zeit eigentlich um nichts mehr, noch nicht mal
um Chris. Seit dieser Zeit ist er derjenige, der für sie sorgt.
Nach einem heftigen Streit mit seiner Mutter entschließt er sich
aber doch auf das Internat zu gehen. Man hat ihm dort versprochen,
sich in seiner Abwesenheit um seine Mutter zu kümmern. Was er aber
nicht weiß, hinter der Myers Holt Academy verbirgt sich der
britische Geheimdienst, der Nachwuchsagenten ausbildet. Diese
Nachwuchsagenten haben alle eine besondere Gabe, die sie für ihr
Land einsetzen sollen. Diese Gabe haben sie aber nur zwischen ihrem
zwölften und dreizehnten Lebensjahr. Nur sechs Kinder werden in
diesem Jahr in der Academy aufgenommen, vier Jungen und zwei Mädchen.
Sie sind alle sehr verschieden und haben unterschiedliche
Fähigkeiten. Aber alle zusammen haben den Auftrag der Regierung von
England zu helfen.
Meine Meinung:
Mehr möchte ich nicht verraten, man muss es selbst lesen. Was mir zuerst an dem Buch aufgefallen ist, ist das wunderschön illustrierte Cover. Es ist wirklich sehr ansprechend gestaltet. Sonst kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Die Geschichte ist zwar nicht ganz neu, mich erinnert sie an eine Mischung aus Harry Potter und Agent Cody Banks, aber für Jugendliche bestimmt immer wieder interessant. Die Charaktere der einzelnen Personen kommen, bis auf Ausnahmen (hier sind es die "Bösen" in der Geschichte), sehr sympathisch rüber, besonders gefallen hat mir die Hauptperson Chris Lane, der arme Junge, der endlich eine Chance auf ein besseres Leben, bekommt. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Es war auch von Anfang bis zum Ende spannend, man hat mit den Personen mitgefühlt. Ein wirklich schönes Buch, nicht nur für junge Leser geeignet.
Ich gebe ihm 5 von 5 Sternen.
Meine Meinung:
Mehr möchte ich nicht verraten, man muss es selbst lesen. Was mir zuerst an dem Buch aufgefallen ist, ist das wunderschön illustrierte Cover. Es ist wirklich sehr ansprechend gestaltet. Sonst kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Die Geschichte ist zwar nicht ganz neu, mich erinnert sie an eine Mischung aus Harry Potter und Agent Cody Banks, aber für Jugendliche bestimmt immer wieder interessant. Die Charaktere der einzelnen Personen kommen, bis auf Ausnahmen (hier sind es die "Bösen" in der Geschichte), sehr sympathisch rüber, besonders gefallen hat mir die Hauptperson Chris Lane, der arme Junge, der endlich eine Chance auf ein besseres Leben, bekommt. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Es war auch von Anfang bis zum Ende spannend, man hat mit den Personen mitgefühlt. Ein wirklich schönes Buch, nicht nur für junge Leser geeignet.
Ich gebe ihm 5 von 5 Sternen.
Samstag, 24. August 2013
"Fuck you, Kita" von Anna & Daniel Wiedemann
Zum Buch:
In ihrem Buch Fuck you, Kita beschreiben Anna und Daniel ihre Suche nach einem Kitaplatz in Berlin für ihren Sohn Gustav. Anna soll erst in sechs Monaten wieder in ihren Beruf als Lehrerin zurückkehren, bekommt dann aber die Möglichkeit früher zu arbeiten, so muss schnell ein Kitaplatz her. Das ist nicht so einfach, obwohl sie in vielen Kindergärten auf der Warteliste stehen. Selbst in einem chinesischen Kindergarten versuchen Anna und Daniel ihr Glück, aber wieder nichts. Sie hören von anderen Eltern die unglaublichsten Geschichten im Kampf um einen Platz für ihr Kind. „Geld spenden“, sich für einen Kindergarten mit „Kuchenbacken“ oder „Handwerkerdiensten“ einsetzen und Ähnlichem. Dann haben sie doch Glück und bekommen endlich ihren ersehnten Platz für Gustav. Anna und Daniel beschreiben die Eingewöhnungsphase ihres Sohnes, die Probleme bei Krankheiten, ihren Alltag im Kindergarten und Zuhause.
Meine Meinung:
Mir hat das Buch von Anna und Daniel sehr gut gefallen. Über jedem der Kapitel steht wer von ihnen es geschrieben hat. Der Schreibstil der beiden lässt sich schön fließend lesen, lädt aber auch an manchen Stellen zum Schmunzeln ein. Richtig zufrieden mit der Wahl ihres Kindergartens scheinen sie auch nicht immer zu sein, aber Traumkindergärten gibt es wohl nur im Film. Doch sie beschreiben nicht nur das Geschehen in der Kita ihres Sohnes, sondern auch ihren Alltag mit einem kleinen Kind. Von kleinen alltäglichen Dingen im Umgang mit einem Kleinkind, aber auch von Krankheiten und der Sorge, wer bleibt jetzt mit dem Kind zu Hause; was für arbeitende Eltern nicht immer leicht zu handhaben ist. Diese Beschreibungen des Alltags außerhalb der Kita haben mir auch sehr gut gefallen. Sie zeigen, dass sich nicht alles mit einem Kleinkind planen lässt, so läuft auch bei Anna und Daniel so einiges schief. Ich würde das Buch aber nicht in die Kategorie Sachbuch einordnen. Für mich ist es eine Mischung zwischen ernster aber auch amüsanter Beschreibung vom Leben eines Elternpaares mit einem Kleinkind.
Meine Meinung:
Mir hat das Buch von Anna und Daniel sehr gut gefallen. Über jedem der Kapitel steht wer von ihnen es geschrieben hat. Der Schreibstil der beiden lässt sich schön fließend lesen, lädt aber auch an manchen Stellen zum Schmunzeln ein. Richtig zufrieden mit der Wahl ihres Kindergartens scheinen sie auch nicht immer zu sein, aber Traumkindergärten gibt es wohl nur im Film. Doch sie beschreiben nicht nur das Geschehen in der Kita ihres Sohnes, sondern auch ihren Alltag mit einem kleinen Kind. Von kleinen alltäglichen Dingen im Umgang mit einem Kleinkind, aber auch von Krankheiten und der Sorge, wer bleibt jetzt mit dem Kind zu Hause; was für arbeitende Eltern nicht immer leicht zu handhaben ist. Diese Beschreibungen des Alltags außerhalb der Kita haben mir auch sehr gut gefallen. Sie zeigen, dass sich nicht alles mit einem Kleinkind planen lässt, so läuft auch bei Anna und Daniel so einiges schief. Ich würde das Buch aber nicht in die Kategorie Sachbuch einordnen. Für mich ist es eine Mischung zwischen ernster aber auch amüsanter Beschreibung vom Leben eines Elternpaares mit einem Kleinkind.
Ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben.
Sonntag, 18. August 2013
43 Gründe, warum es aus ist Daniel Handler Maria Kalman
Zum Buch:
Minerva, auch Min genannt, hat alle Sachen, die sie an ihren
Exfreund Ed erinnern in einen Karton gepackt. Sie will ihn Ed vor die Tür
stellen, denn zwischen den beiden ist es aus. Zu jedem Gegenstand, der sich in
dem Karton befindet, hat Min seine Geschichte beschrieben. Angefangen hat es
mit beiden auf der Geburtstagsparty von Min´s bestem Freund Al, wo sich beide
durch Zufall begegnet sind. Min und Ed sind eigentlich vollkommen
unterschiedliche Menschen. Min, die später einmal Regisseurin werden möchte und
mindestens einmal die Woche ins Kino geht und Ed, der Star und Co-Kapitän
seines Basketballteams. Aber dann wird aus ihnen trotzdem ein Paar. Jeder
Gegenstand, der irgendetwas mit den beiden zu tun hat, hat Min jetzt in einen
Karton gepackt. Insgesamt 43 Sachen hat sie gesammelt und die Geschichte zu
jedem dieser Gegenstände geschrieben. Eigentlich ist das Buch ein einziger
Abschiedsbrief an Ed.
Jeder der 43 Gegenstände von denen Min erzählt sind vor
jeder Geschichte wunderschön in dem Buch illustriert. Die einzelnen Erzählungen zu den Gegenständen
waren mir an manchen Stellen etwas zu kompliziert und auch die Hinweise auf
irgendwelche alten Filme, die dem Verhalten oder der Situation ähnlich sind,
hätte der Autor vielleicht weglassen sollen. Das Buch ist ein Jugendbuch und
ich glaube nicht, dass Jugendliche sich für alte Filme interessieren, sogar für mich als Erwachsener wirkten sie irgendwie nur störend. Da nur Min die Geschichten aus ihrer Sicht
erzählt, ist das Buch meiner Meinung nach auch nur etwas für Mädchen. Es ist etwas schade, dass man so nicht
wirklich Ed´s Meinung zu der Beziehung der beiden erfährt. Die Illustrationen
fand ich wirklich sehr schön, sie geben dem Buch das gewisse Extra. Für mich
ließ es sich nicht ganz so flüssig lesen, wie ich mir das von einem Jugendbuch
vorgestellt habe.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.
Montag, 5. August 2013
Ich und Monsieur Roger Marie-Renée Lavoie
Zum Buch:
Die achtjährige Helene nennt sich Joe und gibt sich
als zehn aus, um morgens Zeitungen austragen zu können. Sie möchte
damit ihre Mutter unterstützen, die es sehr schwer hat. Helene hat noch
drei Schwestern und einen Vater, der trinkt. Als ein neuer Nachbar ins
Nebenhaus einzieht, versteht Helene sich nicht sonderlich gut mit ihm.
Er ist 80 Jahre alt, nennt sich Monsieur Roger und flucht gerne. Dies
ändert sich aber, als Monsieur Roger Helene vor einer Vergewaltigung
rettet. Beide kommen sich langsam näher und bald ist Monsieur Roger aus
Helenes Leben nicht mehr wegzudenken. Nach der versuchten Vergewaltigung
traut sich Helene kaum noch aus dem Haus und so begleitet ihr Vater sie
einige Male auf ihren Zeitungstouren. Bis sie auch dies nicht mehr
schafft. Aber Helene ist mutig genug, sich einen neuen Job zu suchen.
Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich mit dem Schreibstil einige
Schwierigkeiten. Das Buch ist aus der Sicht Helenes geschrieben und für
eine am Anfang Achtjährige waren mir manche Ausdrücke zu derb und zu
erwachsen. Auch lässt sich der Roman an vielen Stellen nicht ganz
flüssig lesen. Trotzdem gefielen mir die Charaktere der Personen und die
zum Teil etwas groben und hitzigen Dialoge gut. Monsieur Roger war am
Anfang des Romans eher unsympathisch und grantig, was sich aber im Laufe
der Geschichte ändert. Helene, die am Anfang etwas zu clever für ihr
Alter wirkte, wächst einem richtig ans Herz. Vor allem wie sie ihrer
Mutter heimlich Geld in deren Geldbörse steckte, um ihr eine Freude zu
machen. Auch das Verhältnis Helenes zu ihren Schwestern kommt wunderbar
liebenswürdig rüber. Man kann sich gut in ihr Leben, mit allen Ängsten
und Freuden, hineinversetzen. Ich und Monsieur Roger ist ein schöner und
interessanter Roman, der mich gut unterhalten hat.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.
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